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Apache-Kernfunktionen

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Beschreibung:Ständig verfügbare Kernfunktionen des Apache HTTP Servers
Status:Core

Direktiven

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AcceptPathInfo-Direktive

Beschreibung:Ressourcen lassen angehängte Pfadangaben zu
Syntax:AcceptPathInfo On|Off|Default
Voreinstellung:AcceptPathInfo Default
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache 2.0.30

Die Direktive steuert, ob Anfragen akzeptiert oder abgewiesen werden, bei denen nach der tatsächlichen Datei (oder einer nicht existierenden Datei in einem existierenden Verzeichnis) zusätzliche Pfadangaben folgen. Die angehängte Pfadangabe kann Skripten in der Umgebungsvariable PATH_INFO verfügbar gemacht werden.

Nehmen wir beispielsweise an, dass /test/ auf ein Verzeichnis zeigt, welches lediglich eine Datei here.html enthält. Dann wird bei Anfragen nach /test/here.html/more und /test/nothere.html/more beides Mal /more als PATH_INFO ermittelt.

Die drei möglichen Argumente für die Direktive AcceptPathInfo sind:

Off
Eine Anfrage wird nur dann akzeptiert, wenn sie exakt auf ein existierendes Verzeichnis (oder eine Datei) abgebildet werden kann. Daher würde eine Anfrage mit einer nach dem tatsächlichen Dateinamen angehängten Pfadangabe, wie /test/here.html/more im obigen Beispiel, den Fehler 404 NOT FOUND (Anm.d.Ü.: nicht gefunden) zurückgeben.
On
Eine Anfrage wird akzeptiert, wenn eine vorangestellte Pfadangabe auf ein existierendes Verzeichnis abgebildet werden kann. Das obige Beispiel /test/here.html/more wird akzeptiert, wenn /test/here.html auf eine gültige Datei zeigt.
Default
Die Behandlung von Anfragen mit angehängten Pfadangaben wird von dem für die Anfrage verantwortlichen Handler bestimmt. Der Core-Handler für gewöhnliche Dateien weist PATH_INFO-Zugriffe standardmäßig zurück. Handler, die Skripte bedienen, wie z.B. cgi-script und isapi-handler, sind im Allgemeinen darauf voreingestellt, PATH_INFO zu akzeptieren.

Das eigentliche Ziel von AcceptPathInfo ist es, Ihnen das Überschreiben der Voreinstellung der Handler bezüglich der Akzeptanz oder Ablehnung von PATH_INFO zu erlauben. Eine solche Änderung ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie einen Filter wie INCLUDES verwenden, um Inhalte abhängig von PATH_INFO zu generieren. Der Core-Handler würde die Anfrage normalerweise abweisen. Verwenden Sie die folgende Konfiguration, um dennoch solch ein Skript zu ermöglichen.

<Files "mypaths.shtml">
Options +Includes
SetOutputFilter INCLUDES
AcceptPathInfo On
</Files>

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AccessFileName-Direktive

Beschreibung:Name der dezentralen Konfigurationsdateien
Syntax:AccessFileName Dateiname [Dateiname] ...
Voreinstellung:AccessFileName .htaccess
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

Aus dieser Namensliste sucht der Server während der Bearbeitung einer Anfrage in jedem Verzeichnis nach der ersten existierenden Datei, sofern im betreffenden Verzeichnis dezentrale Konfigurationsdateien erlaubt sind. Beispiel:

AccessFileName .acl

Vor der Rücksendung des Dokuments /usr/local/web/index.html wird der Server /.acl, /usr/.acl, /usr/local/.acl und /usr/local/web/.acl einlesen, solange diese nicht mit

<Directory />
AllowOverride None
</Directory>

deaktiviert wurden.

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AddDefaultCharset-Direktive

Beschreibung:Standard-Charset-Parameter, der bei Antworten vom Content-Type text/plain oder text/html hinzugefügt wird
Syntax:AddDefaultCharset On|Off|Zeichenkodierung
Voreinstellung:AddDefaultCharset Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Die Direktive gibt einen Standardwert für den Charset-Paramter des Medientyps (den Namen einer Zeichencodierung) an, der einer Antwort genau dann hinzugefügt wird, wenn der Content-Type der Antwort entweder text/plain oder text/html ist. Dies sollte jedes mittels META-Element im Datenteil der Antwort angegebene Charset überschreiben. Das genaue Verhalten hängt jedoch oft von der Client-Konfiguration des Benutzers ab. Die Einstellung AddDefaultCharset Off deaktiviert diese Funktionalität. AddDefaultCharset On aktiviert die Standard-Zeichenkodierung iso-8859-1. Jeder andere Wert wird als die zu verwendende Zeichenkodierung aufgefaßt, die eines der bei IANA registrierten Charset-Werte zur Verwendung in MIME-Medientypen sein sollte. Zum Beispiel:

AddDefaultCharset utf-8

AddDefaultCharset sollte nur verwendet werden, wenn von allen Textressourcen, für die es gilt, bekannt ist, dass sie in dieser Zeichkodierung vorliegen, oder wenn es zu unbequem ist, ihre Zeichenkodierung indivuell zu benennen. Ein solches Beispiel ist das Hinzufügen des Charset-Parameters zu Ressourcen, die generierte Inhalte enthalten. Ein Beispiel sind CGI-Skript-Altlasten, die aufgrund von in die Ausgabe integrierten Daten, die durch den Benutzer übermittelt wurden, gegen Cross-Site-Scripting-Angriffe verwundbar sind. Eine bessere Lösung wäre jedoch, diese Skripte zu korrigieren (oder zu löschen), da die Angabe einer Standard-Zeichencodierung keine Anwender schützt, die in ihrem Browser die Funktion zur automatischen Erkennung der Zeichenkodierung aktiviert haben.

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AddOutputFilterByType-Direktive

Beschreibung:einen Ausgabefilter einem bestimmten MIME-Type zuordnen
Syntax:AddOutputFilterByType Filter[;Filter...] MIME-Type [MIME-Type] ...
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache 2.0.33

Die Direktive aktiviert für eine Anfrage abhängig vom MIME-Type der Antwort einen bestimmten Ausgabe-Filter.

Das folgende Beispiel verwendet den Filter DEFLATE, der von mod_deflate angeboten wird. Er komprimiert jede Ausgabe, die als text/html oder text/plain gekennzeichnet ist, (gleichgültig, ob statisch oder dynamisch) bevor sie an den Client gesendet wird.

AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain

Wenn Sie den Inhalt von mehr als einem Filter verarbeiten lassen wollen, dann müssen deren Namen durch Semikolons voneinander getrennt werden. Es ist ebenfalls möglich, eine AddOutputFilterByType-Direktive für jeden von diesen Filtern zu verwenden.

Die folgende Konfiguration sorgt dafür, dass alle Skriptausgaben, die als text/html gekennzeichnet sind, zuerst vom INCLUDES-Filter und dann vom DEFLATE-Filter verarbeitet werden.

<Location /cgi-bin/>
Options Includes
AddOutputFilterByType INCLUDES;DEFLATE text/html
</Location>

Hinweis:

Die Aktivierung von Filtern mittels AddOutputFilterByType kann in einigen Fällen ganz oder teilweise fehlschlagen. Beispielsweise werden keine Filter angewendet, wenn der MIME-Type nicht bestimmt werden kann und auf die Einstellung der DefaultType-Anweisung zurückfällt, selbst wenn die DefaultType-Einstellung die gleiche ist.

Wenn Sie jedoch sicherstellen wollen, dass der Filter angewendet wird, sollten Sie den Content-Type z.B. mit AddType oder ForceType der Ressource explizit zuordnen. Das Setzen des Content-Types innerhalb eines (nicht-nph) CGI-Skriptes funktioniert ebenfalls zuverlässig.

Die Typ-gebundenen Ausgabefilter werden niemals auf Proxy-Anfragen angewendet.

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AllowEncodedSlashes-Direktive

Beschreibung:Legt fest, ob kodierte Pfadtrennzeichen in URLs durchgereicht werden dürfen
Syntax:AllowEncodedSlashes On|Off
Voreinstellung:AllowEncodedSlashes Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache 2.0.46

Die AllowEncodedSlashes-Direktive erlaubt die Verwendung von URLs, welche kodierte Pfadtrennzeichen (%2F für / und auf entsprechenden Systemen zusätzlich %5C für \) enthalten. Normalerweise werden derartige URLs mit einem 404-Fehler (Nicht gefunden) abgewiesen.

AllowEncodedSlashes On ist vor allem in Verbindung mit PATH_INFO hilfreich.

Anmerkung

Das Erlauben von Schrägstrichen impliziert nicht deren Dekodierung. Vorkommen von %2F oder %5C (nur auf entsprechenden Systemen) werden unverändert in der ansonsten dekodierten URL belassen.

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AllowOverride-Direktive

Beschreibung:Direktiven-Typen, die in .htaccess-Dateien erlaubt sind.
Syntax:AllowOverride All|None|Direktiven-Typ [Direktiven-Typ] ...
Voreinstellung:AllowOverride All
Kontext:Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Wenn der Server eine .htaccess-Datei (wie durch AccessFileName definiert) findet, muss er wissen, welche in der Datei angegebenen Direktiven frühere Konfigurationsanweisungen überschreiben dürfen.

Nur in <Directory>-Abschnitten verfügbar

AllowOverride ist nur in <Directory>-Abschnitten gültig, die ohne reguläre Ausdrücke definiert wurden, nicht in <Location>-, <DirectoryMatch>- oder <Files>-Abschnitten.

Wenn diese Anweisung auf None gesetzt wird, dann werden .htaccess-Dateien komplett ignoriert. In diesem Fall wird der Server nicht einmal versuchen, die .htaccess-Dateien im Dateisystem zu lesen.

Wenn diese Anweisung auf All gesetzt wird, dann ist jede Direktive in den .htaccess-Dateien erlaubt, die den Kontext .htaccess besitzt.

Der Direktiven-Typ kann eine der folgenden Anweisungsgruppen sein.

AuthConfig
Erlaubt die Verwendung von Autorisierungs-Anweisungen (AuthDBMGroupFile, AuthDBMUserFile, AuthGroupFile, AuthName, AuthType, AuthUserFile, Require usw.).
FileInfo
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung der Dokumenttypen (DefaultType, ErrorDocument, ForceType, LanguagePriority, SetHandler, SetInputFilter, SetOutputFilter, und mod_mime-Direktiven Add* und Remove* usw.).
Indexes
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung von Verzeichnisindizes (AddDescription, AddIcon, AddIconByEncoding, AddIconByType, DefaultIcon, DirectoryIndex, FancyIndexing, HeaderName, IndexIgnore, IndexOptions, ReadmeName usw.).
Limit
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung des Zugriffs von Hosts (Allow, Deny und Order).
Options[=Option,...]
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung spezieller Verzeichniseigenschaften (Options und XBitHack). Sie können mit einem Gleichheitszeichen gefolgt von einer kommaseparierten Liste (ohne Leerzeichen) angeben, welche Optionen mit der Options-Direktive gesetzt werden dürfen.

Beispiel:

AllowOverride AuthConfig Indexes

Im obigen Beispiel erzeugen alle Direktiven einen internal server error (Anm.d.Ü.: Server-interner Fehler), die weder der Gruppe AuthConfig noch der Gruppe Indexes angehören.

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AuthName-Direktive

Beschreibung:Autorisierungsbereich zur Verwendung in der HTTP-Authentisierung
Syntax:AuthName auth-Bereich
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:AuthConfig
Status:Core
Modul:core

Die Direktive legt den Namen des Autorisierungsbereiches (Anm.d.Ü.: Der Autorisierungsbereich wird auch Realm genannt.) für ein Verzeichnis fest. Dieser Realm wird dem Client mitgeteilt, damit der Anwender weiß, welchen Benutzernamen und welches Passwort er zu übermitteln hat. AuthName akzeptiert ein Argument. Falls der Name des Realm Leerzeichen enthält, muss er in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Um zu funktionieren, muss die Anweisung von den Direktiven AuthType und Require sowie von Direktiven wie AuthUserFile und AuthGroupFile begleitet werden.

Beispiel:

AuthName "Top Secret"

Die AuthName übergebene Zeichenkette ist das, was in dem von den meisten Browsern angebotenen Passwort-Dialog angezeigt wird.

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AuthType-Direktive

Beschreibung:Art der Authentisierung
Syntax:AuthType Basic|Digest
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:AuthConfig
Status:Core
Modul:core

Die Direktive wählt die Art der Benutzer-Authentisierung für ein Verzeichnis aus. Derzeit sind lediglich Basic und Digest implementiert. Um zu funktionieren, muss die Anweisung von den Direktiven AuthName und Require sowie von Direktiven wie AuthUserFile und AuthGroupFile begleitet werden.

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CGIMapExtension-Direktive

Beschreibung:Technik zur Bestimmung des Interpreters für CGI-Skripte
Syntax:CGIMapExtension CGI-Pfad .Endung
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:ausschließlich NetWare

Die Direktive wird zur Steuerung verwendet, wie Apache den Interpreter ermittelt, der zur Ausführung von CGI-Skripten verwendet wird. Beispielsweise bestimmt die Angabe von CGIMapExtension sys:\foo.nlm .foo, dass alle CGI-Scripte mit der Endung .foo an den FOO-Interpreter übergeben werden.

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ContentDigest-Direktive

Beschreibung:Aktiviert die Generierung von Content-MD5 HTTP-Response-Headern
Syntax:ContentDigest On|Off
Voreinstellung:ContentDigest Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:Options
Status:Core
Modul:core

Die Direktive aktiviert die Generierung von Content-MD5-Headern, wie sie in RFC1864 bzw. RFC2616 definiert sind.

MD5 ist ein Algorithmus zur Berechnung eines "Datenextrakts" (zuweilen "Fingerabdruck" genannt) (Anm.d.Ü.: Der "Datenextrakt" wird im Englischen als "message digest" oder "fingerprint" bezeichnet.) aus beliebig langen Daten. Es gilt als zuverlässig, dass Veränderungen an den Daten sich in Veränderungen des Extrakts wiederspiegeln.

Der Content-MD5-Header bietet eine End-to-End-Integritätsprüfung (MIC) (Anm.d.Ü.: MIC steht für "message integrity check".) des Daten-Inhalts. Ein Proxy oder Client kann diesen Header prüfen, um zufällige Veränderungen des Entity-Inhalts bei der Übertragung festzustellen. Beispielheader:

Content-MD5: AuLb7Dp1rqtRtxz2m9kRpA==

Beachten Sie bitte, dass dies Performanceprobleme auf Ihrem System verursachen kann, da der Extrakt bei jeder Anfrage berechnet wird (der Wert wird nicht zwischengespeichert).

Content-MD5 wird nur für Dokumente gesendet, die von core bedient werden, nicht jedoch bei Modulen. SSI-Dokumente, CGI-Skript-Ausgaben und Byte-Range-Antworten besitzen diesen Header beispielsweise nicht.

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DefaultType-Direktive

Beschreibung:MIME-Content-Type, der gesendet wird, wenn der Server den Typ nicht auf andere Weise ermitteln kann.
Syntax:DefaultType MIME-Type
Voreinstellung:DefaultType text/plain
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Es kann vorkommen, dass der Server ein Dokument ausliefern muss, dessen Typ er nicht mit Hilfe seiner MIME-Type-Zuordnungen bestimmen kann.

Der Server muss den Client über den Content-Type des Dokumentes informieren. Daher verwendet er im Falle eines unbekannten Typs die DefaultType-Einstellung. Zum Beispiel:

DefaultType image/gif

wäre angemessen für ein Verzeichnis, das viele GIF-Bilder enthält, deren Dateinamen nicht Endung .gif besitzen.

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als ForceType lediglich den Standard-MIME-Type bestimmt. Alle anderen MIME-Type-Definitionen, einschließlich Dateierweiterungen, die den Medien-Typ anzeigen können, überschreiben diese Voreinstellung.

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<Directory>-Direktive

Beschreibung:Umschließt eine Gruppe von Direktiven, die nur auf das genannte Verzeichnis des Dateisystems und Unterverzeichnisse angewendet werden
Syntax:<Directory Verzeichnispfad> ... </Directory>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

<Directory> und </Directory> werden dazu verwendet, eine Gruppe von Direktiven zusammenzufassen, die nur für das genannte Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gelten. Jede Direktive, die im Verzeichnis-Kontext erlaubt ist, kann verwendet werden. Verzeichnispfad ist entweder der vollständige Pfad zu einem Verzeichnis oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern wie sie von der Unix-Shell zum Abgleich verwendet werden. In einer Zeichenkette mit Platzhaltern (Anm.d.Ü.: sogenannte wild-cards) entspricht ? einem einzelnen Zeichen und * einer Zeichenkette beliebiger Länge. Sie können auch auch []-Zeichenbereiche verwenden. Keiner der Platzhalter entspricht dem Zeichen "/". Daher passt <Directory /*/public_html> nicht auf /home/user/public_html, <Directory /home/*/public_html> jedoch tut es. Beispiel:

<Directory /usr/local/httpd/htdocs>
Options Indexes FollowSymLinks
</Directory>

Seien Sie vorsichtig mit den Verzeichnispfad-Argumenten. Sie müssen buchstäblich mit dem Dateisystempfad übereinstimmen, den der Apache für den Zugriff auf die Dateien verwendet. Direktiven, die für ein bestimmtes Verzeichnis gelten, gelten nicht für Dateien in dem Verzeichnis, auf die über einen anderen Pfad zugegriffen wird, wie z.B. über verschiedene symbolische Links.

Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Directory ~ "^/www/.*/[0-9]{3}">

auf Verzeichnisse in /www/ passen, die aus drei Zahlen bestehen.

Wenn mehrere <Directory>-Abschnitte (ohne reguläre Ausdrücke) auf ein Verzeichnis (oder ein ihm übergeordnetes Verzeichnis) passen, welches ein Dokument enthält, dann werden die Direktiven der Reihe nach, angefangen beim kürzesten passenden Muster, vermischt mit den Direktiven aus den .htaccess-Dateien, angewendet. Beispiel:

<Directory />
AllowOverride None
</Directory>

<Directory /home/>
AllowOverride FileInfo
</Directory>

Beim Zugriff auf das Dokument /home/web/dir/doc.html sind die einzelnen Schritte:

Reguläre Ausdrücke werden solange nicht berücksichtigt, bis alle normalen Abschnitte angewendet wurden. Anschließend werden alle regulären Ausdrücke in der Reihenfolge geprüft, in der sie in der Konfigurationsdatei auftauchen. Beispielsweise wird bei

<Directory ~ abc$>
# ... hier die Direktiven ...
</Directory>

der Abschnitt mit dem regulären Ausdruck nicht berücksichtigt, bis alle normalen <Directory>-Abschnitte und .htaccess-Dateien angewendet wurden. Dann erst wird der reguläre Ausdruck mit /home/abc/public_html/abc abgeglichen und der entsprechende <Directory>-Abschnitt angewendet.

Beachten Sie bitte, dass der vom Apache voreingestellte Zugriff für <Directory /> Allow from All ist. Das bedeutet, dass der Apache jede Datei ausliefert, die durch eine URL abgebildet wird. Es wird empfohlen, dass Sie dies durch einen Block wie

<Directory />
Order Deny,Allow
Deny from All
</Directory>

ändern und anschließend für Verzeichnisse überschreiben, die Sie verfügbar machen wollen. Für weitere Einzelheiten lesen Sie bitte die Seite zu den Sicherheitshinweisen.

Die Verzeichnisabschnitte erscheinen in der Datei apache2.conf. <Directory>-Direktiven dürfen nicht ineinander verschachtelt werden oder innerhalb von <Limit>- oder <LimitExcept>-Abschnitten auftauchen.

Siehe auch

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<DirectoryMatch>-Direktive

Beschreibung:Umschließt eine Gruppe von Direktiven, die auf Verzeichnisse des Dateisystems und ihre Unterverzeichnisse abgebildet werden, welche auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<DirectoryMatch regex> ... </DirectoryMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

<DirectoryMatch> und </DirectoryMatch> werden dazu verwendet, eine Gruppe von Direktiven zusammenzufassen, die nur für das genannte Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gelten, genauso wie bei <Directory>. Als Argument dient jedoch ein regulärer Ausdruck. Beispielsweise würde

<DirectoryMatch "^/www/.*/[0-9]{3}">

auf Verzeichnisse in /www/ passen, die aus drei Zeichen bestehen.

Siehe auch

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DocumentRoot-Direktive

Beschreibung:Verzeichnis, welches den Haupt-Dokumentenbaum bildet, der im Web sichtbar ist.
Syntax:DocumentRoot Verzeichnis
Voreinstellung:DocumentRoot /usr/local/apache/htdocs
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

Die Direktive setzt das Verzeichnis, von dem aus httpd Dateien ausliefert. Sofern nicht eine Direktive wie Alias greift, hängt der Server Pfade aus der angeforderten URL an das Wurzelverzeichnis an, um den Pfad zum Dokument zu bilden. Beispiel:

DocumentRoot /usr/web

Damit bezieht sich ein Zugriff auf http://www.my.host.com/index.html auf /usr/web/index.html. Wenn das Verzeichnis nicht absolut angegeben ist, wird es relativ zu ServerRoot betrachtet.

DocumentRoot sollte ohne einen Schrägstrich am Ende angegeben werden.

Siehe auch

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EnableMMAP-Direktive

Beschreibung:Verwende Memory-Mapping, um Dateien während der Auslieferung zu lesen
Syntax:EnableMMAP On|Off
Voreinstellung:EnableMMAP On
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Die Direktive steuert, ob httpd Memory-Mapping verwenden darf, wenn er während der Auslieferung den Inhalt einer Datei lesen muss. Wenn die Bearbeitung einer Anfrage es erfordert, auf die Daten in einer Datei zuzugreifen -- zum Beispiel bei der Auslieferung einer mittels mod_include serverseitig analysierten Datei --, dann verwendet der Apache standardmäßig Memory-Mapping für diese Datei, sofern das Betriebssystem es unterstützt.

Memory-Mapping bedeutet zuweilen eine Performanceverbesserung. In einigen Umgebungen ist es jedoch besser, Memory-Mapping zu deaktivieren, um Problemen während des Betriebs vorzubeugen:

Bei Serverkonfigurationen, die für dieses Problem anfällig sind, sollten Sie das Memory-Mapping für auszuliefernde Dateien deaktivieren, indem Sie schreiben:

EnableMMAP Off

Bei per NFS eingebundenen Dateien kann diese Funktion explizit für die störenden Dateien deaktiviert werden, indem Sie angeben:

<Directory "/pfad-zu-den-nfs-dateien"> EnableMMAP Off </Directory>

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EnableSendfile-Direktive

Beschreibung:Verwende die sendfile-Unterstützung des Kernels, um Dateien an den Client auszuliefern
Syntax:EnableSendfile On|Off
Voreinstellung:EnableSendfile On
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache Version 2.0.44

Die Direktive steuert, ob httpd die sendfile-Unterstützung des Kernels verwenden kann, um Dateiinhalte an den Client zu übermitteln. Wenn die Bearbeitung einer Anfrage keinen Zugriff auf die Daten in der Datei erfordert -- zum Beispiel bei der Auslieferung einer statischen Datei -- und das Betriebssystem es unterstützt, verwendet der Apache standardmäßig sendfile, um den Dateiinhalt zu übertragen, ohne die Datei jemals zu lesen.

Der sendfile-Mechanismus vermeidet getrennte Lese- und Sendeoperationen sowie Puffer-Zuweisungen. Bei einigen Plattformen bzw. Dateisystemen deaktivieren Sie diese Funktion jedoch besser, um Probleme während des Betriebs zu vermeiden:

Bei Serverkonfigurationen, die für dieses Problam anfällig sind, sollten die diese Funktion deaktivieren, indem Sie schreiben:

EnableSendfile Off

Bei per NFS oder SMB eingebundenen Dateien kann diese Funktion explizit für die störenden Dateien deaktiviert werden, indem Sie angeben:

<Directory "/pfad-zu-den-nfs-dateien"> EnableSendfile Off </Directory>

Beachten Sie bitte, dass die verzeichnisbasierte und .htaccess-Konfiguration von EnableSendfile nicht vom mod_disk_cache-Modul unterstützt wird. Nur die globale Konfiguration von EnableSendfile wird vom Modul beachtet.

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ErrorDocument-Direktive

Beschreibung:Das, was der Server im Fehlerfall an den Client zurückgibt
Syntax:ErrorDocument Fehlercode Dokument
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Die Syntax der Anführungszeichen bei Textnachrichten hat sich im Apache 2.0 geändert

Im Falle eines Problems oder Fehlers kann der Apache konfiguriert werden, eine der vier Aktionen auszuführen:

  1. Ausgabe einer einfachen, hartkodierten Fehlermeldung
  2. Ausgabe einer angepassten Meldung
  3. Umleitung zu einem lokalen URL-Pfad der das Problem bzw. den Fehler behandelt
  4. Umleitung zu einer externen URL, die das Problem bzw. den Fehler behandelt

Die erste Option ist Voreinstellung, während die Optionen 2 bis 4 über die Direktive ErrorDocument eingestellt werden, welcher der HTTP-Statuscode und eine URL oder Nachricht folgen. Abhängig vom Problem bzw. Fehler bietet der Apache manchmal zusätzliche Informationen an.

URLs können bei lokalen Webpfaden mit einem Schrägstrich (/) beginnen (relativ zum DocumentRoot-Verzeichnis) oder eine vollständige URL bilden, die der Client auflösen kann. Alternativ kann eine Nachricht für die Anzeige im Browser angeboten werden. Beispiel:

ErrorDocument 500 http://foo.example.com/cgi-bin/tester
ErrorDocument 404 /cgi-bin/falsche_urls.pl
ErrorDocument 401 /info_zur_anmeldung.html
ErrorDocument 403 "Der Zugriff ist nicht erlaubt."

Außerdem kann der spezielle Wert default angegeben werden, um die schlichte, hartkodierte Nachricht des Apache zu verwenden. Es wird normalerweise nicht benötigt, doch default stellt die einfach, im Apache hartkodierte Meldung in Konfigurationen wieder her, die ansonsten von einem existierenden (Anm.d.Ü.: zuvor konfigurierten) ErrorDocument erben würden.

ErrorDocument 404 /cgi-bin/bad_urls.pl

<Directory /web/docs>
ErrorDocument 404 default
</Directory>

Wenn Sie eine ErrorDocument-Anweisung angeben, die auf eine entfernte URL weist (d.h. irgendetwas mit der Methode http davor), beachten Sie bitte, dass der Apache eine Umleitung zum Client sendet, um diesem mitzuteilen, wo das Dokument zu finden ist, auch wenn das Dokument letztlich wieder zum gleichen Server führt. Das hat mehrere Auswirkungen. Die wichtigste ist, dass der Client nicht den Original-Statuscode erhält sondern statt dessen einen Umleitungs-Statuscode. Dies wiederum kann Web-Robots und andere Clients verwirren, die den Statuscode dazu verwenden, herauszufinden ob eine URL gültig ist. Wenn Sie eine entfernte URL in einer Anweisung ErrorDocument 401 verwenden, wird der Client darüber hinaus nicht wissen, dass er den Benutzer zur Eingabe eines Passwortes auffordern muss, da er den Statuscode 401 nicht erhält. Deshalb müssen Sie sich auf ein lokales Dokument beziehen, wenn Sie eine Anweisung ErrorDocument 401 verwenden.

Der Microsoft Internet Explorer (MSIE) ignoriert standardmäßig serverseitig generierte Fehlermeldungen, wenn sie "zu kurz" sind und ersetzt sie durch eigene "freundliche" Fehlermeldungen. Die Größe variiert abhängig von der Art des Fehlers, im Allgemeinen zeigt der MSIE jedoch den serverseitig generierten Fehler, anstatt ihn zu verstecken, wenn Ihr Fehlerdokument größer als 512 Bytes ist. Weitere Informationen sind im Artikel Q294807 in der Microsoft Knowledgebase verfügbar.

Obwohl die meisten Fehlermeldungen überschrieben werden können, werden unter bestimmten Umständen die internen Meldungen ungeachtet der Einstellung der ErrorDocument-Direktive verwendet. Insbesondere bei einer fehlerhaften Anfrage werden der normale Bearbeitungsprozess sofort beendet und die interne Meldung zurückgegeben. Das ist notwendig, um Sicherheitsprobleme zu vermeiden, die auf Grund fehlerhafter Anfragen entstehen.

In Versionen vor 2.0 wurden Meldungen durch ein einzelnes vorangestelltes Anführungszeichen (") erkannt.

Siehe auch

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ErrorLog-Direktive

Beschreibung:Ablageort, an dem der Server Fehler protokolliert
Syntax: ErrorLog Dateiname|syslog[:facility]
Voreinstellung:ErrorLog logs/error_log (Unix) ErrorLog logs/error.log (Windows and OS/2)
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

Die Direktive ErrorLog bestimmt den Namen der Datei, in welcher der Server alle auftretenden Fehler protokolliert. Wenn Dateiname nicht absolut ist, wird er relativ zu ServerRoot betrachtet.

Beispiel

ErrorLog /var/log/httpd/error_log

Wenn der Dateiname mit einem senkrechten Strich (|, engl.: Pipe) beginnt, wird angenommen, dass es sich um einen Befehl handelt, der ausgeführt wird, um das Fehlerprotokolls zu verarbeiten.

Beispiel

ErrorLog "|/usr/local/bin/httpd_errors"

Die Verwendung von syslog anstelle eines Dateinamens aktiviert die Protokollierung mittels syslogd(8), sofern das System es unterstützt. Als Voreinstellung wird der syslog-Typ (syslog facility) local7 verwendet, Sie können dies jedoch auch überschreiben, indem Sie die Syntax syslog:facility verwenden, wobei facility einer der Namen sein kann, die üblicherweise in syslog(1) dokumentiert sind.

Beispiel

ErrorLog syslog:user

SICHERHEITSHINWEIS: Lesen Sie das Dokument Sicherheitshinweise zu Einzelheiten darüber, warum Ihre Sicherheit gefährdet sein kann, wenn das Verzeichnis, in dem die Log-Dateien gespeichert werden, für jemand anderen, als den Benutzer, der den Server gestartet hat, beschreibbar ist.

Anmerkung

Bei der Eingabe eines Dateipfads auf nicht-Unix-Plattformen sollte darauf geachtet werden, nur (Vorwärts-)Schrägstriche zu verwenden, auch wenn die Plattform rückwärts gerichtete Schrägstriche (Backslashes) erlaubt. Im Allgemeinen ist es eine gute Idee, innerhalb der Konfigurationsdateien immer Vorwärts-Schrägstriche zu verwenden.

Siehe auch

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FileETag-Direktive

Beschreibung:Dateiattribute, die zur Erstellung des HTTP-Response-Headers ETag verwendet werden
Syntax:FileETag Komponente ...
Voreinstellung:FileETag INode MTime Size
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Wenn dem Dokument eine Datei zugrundeliegt, bestimmt die Direktive FileETag die Dateiattribute, die zur Erstellung des HTTP-Response-Headers ETag (Entity-Tag) verwendet werden. (Der Wert von ETag wird bei der Cache-Verwaltung zur Einsparung von Netzwerk-Bandbreite benutzt.) Im Apache 1.3.22 und früher wurde der ETag-Wert stets aus der I-Node, der Größe und dem Datum der letzten Änderung (mtime) der Datei gebildet. Die Direktive FileETag erlaubt es Ihnen, zu bestimmen, welche dieser Eigenschaften -- falls überhaupt -- verwendet werden sollen. Die gültigen Schlüsselworte lauten:

INode
Die I-Node-Nummer wird in die Berechnung mit einbezogen
MTime
Datum und Uhrzeit der letzten Änderung werden mit einbezogen
Size
Die Anzahl der Bytes in der Datei wird mit einbezogen
All
Alle verfügbaren Angaben werden verwendet. Die ist gleichbedeutend mit:

FileETag INode MTime Size

None
Es wird keine ETag-Angabe in die Antwort eingefügt, wenn dem Dokument eine Datei zugrundeliegt.

Den Schlüsselwörtern INode, MTime und Size kann entweder ein + oder ein - vorangestellt werden, was die Änderung einer Vorgabe erlaubt, die von einem größeren Umfeld geerbt wurde. Jedes Schlüselwort ohne ein solches Prefix hebt die ererbte Einstellung sofort und vollständig auf.

Wenn die Konfiguration für ein Verzeichnis FileETag INode MTime Size enthält und die eines Unterverzeichnisses FileETag -INode, dann ist die Einstellung für das Unterverzeichnis (die an jedes Unter-Unterverzeichnis weitervererbt wird, welches dies nicht überschreibt) äquivalent mit FileETag MTime Size.

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<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

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<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

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ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

top

HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

top

<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

top

<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

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ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

top

HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

top

<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

top

<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

top

ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

top

HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

top

<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

top

<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

top

ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

top

HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

top

<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

top

<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

top

ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

top

HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

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<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

top

<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

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ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

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HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

top

<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

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<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch

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ForceType-Direktive

Beschreibung:Erzwingt die Auslieferung aller passendenden Dateien mit dem angegebenen MIME-Content-Type
Syntax:ForceType MIME-Type|None
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Wurde im Apache 2.0 in den Core verschoben

Wenn sie innerhalb einer .htaccess-Datei, eines <Directory>-, <Location>- <Files>-Containers angegeben wird, erzwingt die Direktive die Auslieferung aller entsprechenden Dateien mit dem Content-Type, der durch MIME-Type definiert wurde. Wenn Sie zum Beispiel ein Verzeichnis voller GIF-Dateien haben, die Sie nicht alle durch .gif kennzeichnen wollen, können Sie angeben:

ForceType image/gif

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als DefaultType alle MIME-Type-Zuordnungen überschreibt, einschließlich Dateiendungen, die einen Medientyp bezeichnen könnten.

Sie können jede ForceType-Angabe durch die Verwendung des Wertes None überschreiben:

# erzwinge image/gif für alle Dateien:
<Location /images>
ForceType image/gif
</Location>

# hier jedoch normale MIME-Type-Zuordnungen:
<Location /images/mixed>
ForceType None
</Location>

top

HostnameLookups-Direktive

Beschreibung:Aktiviert DNS-Lookups auf Client-IP-Adressen
Syntax:HostnameLookups On|Off|Double
Voreinstellung:HostnameLookups Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Diese Direktive aktiviert die DNS-Abfrage (Anm.d.Ü.: ein sogenannter DNS-Lookup), so dass Hostnamen protokolliert (und in REMOTE_HOST an CGIs/SSIs übergeben) werden könnnen. Der Wert Double bezieht sich auf ein Double-Reverse-DNS-Lookup. D.h. nachdem ein Reverse-Lookup durchgeführt wurde, wird dann auf dem Ergebnis ein Forward-Lookup ausgeführt. Wenigstens eine der IP-Adressen aus dem Forward-Lookup muss der Originaladresse entsprechen. (In der "tcpwrappers"-Terminologie wird dies PARANOID genannt.)

Unabhängig von der Einstellung wird ein Double-Reverse-Lookup durchgeführt, wenn mod_authz_host zur Zugriffskontrolle per Hostnamen eingesetzt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Beachten Sie, dass das Ergebnis dieses Double-Reverse-Lookups nicht generell verfügbar ist, solange Sie nicht HostnameLookups Double setzen. Wenn beispielsweise nur HostnameLookups On angegeben ist und eine Anfrage für ein Objekt erfolgt, welches durch Hostnamen-Beschränkungen geschützt ist, dann wird CGIs nur das Ergebnis des Singel-Reverse-Lookups in REMOTE_HOST übergeben, egal ob das Doble-Reverse-Lookup fehlschlug oder nicht.

Die Voreinstellung ist Off, um Netzwerktraffic bei den Angeboten einzusparen, die nicht tatsächlich Reverse-Lookups benötigen. Es ist auch für die Endanwender besser, da sie nicht die zusätzliche Wartezeit ertragen müssen, die ein Lookup mit sich bringt. Hoch frequentierte Angebote sollten diese Direktive auf Offlassen. Das Hilfsprogramm logresolve, das standardmäßig in das Unterverzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses kompiliert wird, kann dazu verwendet werden, um offline Hostnamen von protokollierten IP-Adressen nachzuschlagen.

top

<IfDefine>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die nur ausgeführt werden, wenn eine Testbedingung beim Start wahr ist
Syntax:<IfDefine [!]Parametername> ... </IfDefine>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Der Container <IfDefine Test>...</IfDefine> wird dazu verwendet, Direktiven als bedingt zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfDefine>-Abschnittes werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfDefine>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

Im ersten Fall werden die Direktiven zwischen der Start- und Endemarkierung nur ausgeführt, wenn der Parameter namens Parametername definiert ist. Die zweite Form kehrt den Test um und führt die Direktiven nur dann aus, wenn Parametername nicht definiert ist.

Das Argument Parametername ist ein sogenanntes "Define", das beim beim Start des Servers in der httpd-Befehlszeile durch -DParameter angegeben wird.

<IfDefine>-Container können ineinander verschachtelt werden, um einfache Multi-Parameter-Tests zu implementieren. Beispiel:

httpd -DReverseProxy ...

# apache2.conf
<IfDefine ReverseProxy>
LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so
LoadModule proxy_module modules/libproxy.so
</IfDefine>

top

<IfModule>-Direktive

Beschreibung:Schließt Direktiven ein, die abhängig vom Vorhandensein oder Fehlen eines speziellen Moduls ausgeführt werden
Syntax:<IfModule [!]Modulname|Modulbezeichner> ... </IfModule>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Modulbezeichner sind ab Version 2.1 verfügbar.

Der Container <IfModule Test>...</IfModule> wird dazu verwendet, Direktiven als abhängig von dem Vorhandensein eines speziellen Moduls zu kennzeichnen. Die Direktiven innerhalb eines <IfModule>-Abschnitts werden nur ausgeführt, wenn Test wahr ist. Ist Test falsch, wird alles zwischen der Start- und Endemarkierung ignoriert.

In der <IfModule>-Anweisung kann Test eine von zwei Formen annehmen:

top

<Files>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die sich nur auf passende Dateinamen beziehen
Syntax:<Files Dateiname> ... </Files>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <Files> begrenzt die Reichweite der enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie ist vergleichbar mit den Direktiven <Directory> und <Location>. Sie muss eine passende </Files>-Anweisung besitzen. Die innerhalb dieses Abschnittes angegebenen Direktiven werden auf jedes Objekt mit einem Basisnamen (letzte Komponente des Dateinamens) angewendet, der auf die angegebenen Dateinamen passt. <Files>-Container werden, nachdem die <Directory>-Container und .htaccess-Dateien gelesen sind, jedoch vor den <Location>-Containern, in der Reihenfolge ihres Auftretens ausgeführt. Beachten Sie, dass <Files>-Anweisungen innerhalb von <Directory>-Containern auftreten können, um den Teil des Dateisystems einzuschränken, den sie betreffen.

Das Argument Dateiname kann einen Dateinamen oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern enthalten, wobei ? auf ein einzelnes Zeichen passt und * auf eine beliebige Folge von Zeichen. Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Files ~ "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen. <FilesMatch> wird jedoch bevorzugt.

Beachten Sie bitte, dass die <Files>-Container anders als <Directory>- und <Location>-Container innerhalb von .htaccess-Dateien verwendet werden können. Dies erlaubt den Anwendern auf Dateiebene die Kontrolle über ihre eigenen Dateien.

Siehe auch

top

<FilesMatch>-Direktive

Beschreibung:Enthält Direktiven, die für Dateinamen gelten, die auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<FilesMatch regex> ... </FilesMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core

Die Direktive <FilesMatch> begrenzt wie die Direktive <Files> die enthaltenen Anweisungen auf Dateinamen. Sie akzeptiert jedoch reguläre Ausdrücke. Beispielsweise würde

<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png)$">

auf die gebräuchlichsten Grafikformate im Internet passen.

Siehe auch