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Apache-Kernfunktionen

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Beschreibung:Ständig verfügbare Kernfunktionen des Apache HTTP Servers
Status:Core
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Direktiven

Bugfix checklist

Siehe auch

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AcceptFilter-Direktive

Beschreibung:Konfiguriert Optimierungen für lauschende Sockets bestimmter Protokolle
Syntax:AcceptFilter Protokoll Filter
Kontext:Serverkonfiguration
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache 2.1.5

Diese Direktive aktiviert betriebssystemspezifische Optimierungen für lauschende Sockets anhand des Protokolltyps. Der grundlegende Ansatz ist, dass der Kernel das Socket nicht an den Serverprozess übergibt, bis entweder Daten verfügbar sind oder eine komplette HTTP-Anfrage zwischengespeichert wurde. Derzeit werden ausschließlich die Accept-Filter von FreeBSD und das primitivere TCP_DEFER_ACCEPT von Linux unterstützt.

Die Standardeinstellungen für FreeBSD sind:

AcceptFilter http httpready
AcceptFilter https dataready

Der httpready-Accept-Filter puffert komplette HTTP-Anfragen auf Kernelebene. Sobald eine Anfrage vollständig vorliegt, schickt der Kernel sie an den Server weiter. Bitte schlagen Sie in der accf_http(9)-Manpage für weitere Details nach. HTTPS-Anfragen sind verschlüsselt. Daher wird dafür nur der accf_data(9)-Filter verwendet.

Die Standardeinstellungen für Linux sind:

AcceptFilter http data
AcceptFilter https data

TCP_DEFER_ACCEPT unter Linux unterstützt keine Zwischenspeicherung von HTTP-Anfragen. Jeder andere Wert als none aktiviert TCP_DEFER_ACCEPT auf dem Lauschsocket. Mehr Details finden Sie in der tcp(7)-Manpage von Linux.

Wenn Sie none als Argument verwenden, werden alle Accept-Filter für das Protokoll abgeschaltet. Das ist sinnvoll für Protokolle, bei denen der Server zuerst Daten senden muss, wie zum Beispiel nntp:

AcceptFilter nttp none

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AcceptPathInfo-Direktive

Beschreibung:Ressourcen lassen angehängte Pfadangaben zu
Syntax:AcceptPathInfo On|Off|Default
Voreinstellung:AcceptPathInfo Default
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache 2.0.30

Die Direktive steuert, ob Anfragen akzeptiert oder abgewiesen werden, bei denen nach der tatsächlichen Datei (oder einer nicht existierenden Datei in einem existierenden Verzeichnis) zusätzliche Pfadangaben folgen. Die angehängte Pfadangabe kann Skripten in der Umgebungsvariable PATH_INFO verfügbar gemacht werden.

Nehmen wir beispielsweise an, dass /test/ auf ein Verzeichnis zeigt, welches lediglich eine Datei here.html enthält. Dann wird bei Anfragen nach /test/here.html/more und /test/nothere.html/more beides Mal /more als PATH_INFO ermittelt.

Die drei möglichen Argumente für die Direktive AcceptPathInfo sind:

Off
Eine Anfrage wird nur dann akzeptiert, wenn sie exakt auf ein existierendes Verzeichnis (oder eine Datei) abgebildet werden kann. Daher würde eine Anfrage mit einer nach dem tatsächlichen Dateinamen angehängten Pfadangabe, wie /test/here.html/more im obigen Beispiel, den Fehler 404 NOT FOUND (Anm.d.Ü.: nicht gefunden) zurückgeben.
On
Eine Anfrage wird akzeptiert, wenn eine vorangestellte Pfadangabe auf ein existierendes Verzeichnis abgebildet werden kann. Das obige Beispiel /test/here.html/more wird akzeptiert, wenn /test/here.html auf eine gültige Datei zeigt.
Default
Die Behandlung von Anfragen mit angehängten Pfadangaben wird von dem für die Anfrage verantwortlichen Handler bestimmt. Der Core-Handler für gewöhnliche Dateien weist PATH_INFO-Zugriffe standardmäßig zurück. Handler, die Skripte bedienen, wie z.B. cgi-script und isapi-handler, sind im Allgemeinen darauf voreingestellt, PATH_INFO zu akzeptieren.

Das eigentliche Ziel von AcceptPathInfo ist es, Ihnen das Überschreiben der Voreinstellung der Handler bezüglich der Akzeptanz oder Ablehnung von PATH_INFO zu erlauben. Eine solche Änderung ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie einen Filter wie INCLUDES verwenden, um Inhalte abhängig von PATH_INFO zu generieren. Der Core-Handler würde die Anfrage normalerweise abweisen. Verwenden Sie die folgende Konfiguration, um dennoch solch ein Skript zu ermöglichen.

<Files "mypaths.shtml">
Options +Includes
SetOutputFilter INCLUDES
AcceptPathInfo On
</Files>

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AccessFileName-Direktive

Beschreibung:Name der dezentralen Konfigurationsdateien
Syntax:AccessFileName Dateiname [Dateiname] ...
Voreinstellung:AccessFileName .htaccess
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

Aus dieser Namensliste sucht der Server während der Bearbeitung einer Anfrage in jedem Verzeichnis nach der ersten existierenden Datei, sofern im betreffenden Verzeichnis dezentrale Konfigurationsdateien erlaubt sind. Beispiel:

AccessFileName .acl

Vor der Rücksendung des Dokuments /usr/local/web/index.html wird der Server /.acl, /usr/.acl, /usr/local/.acl und /usr/local/web/.acl einlesen, solange diese nicht mit

<Directory />
AllowOverride None
</Directory>

deaktiviert wurden.

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AddDefaultCharset-Direktive

Beschreibung:Standard-Charset-Parameter, der bei Antworten vom Content-Type text/plain oder text/html hinzugefügt wird
Syntax:AddDefaultCharset On|Off|Zeichenkodierung
Voreinstellung:AddDefaultCharset Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Die Direktive gibt einen Standardwert für den Charset-Paramter des Medientyps (den Namen einer Zeichencodierung) an, der einer Antwort genau dann hinzugefügt wird, wenn der Content-Type der Antwort entweder text/plain oder text/html ist. Dies sollte jedes mittels META-Element im Datenteil der Antwort angegebene Charset überschreiben. Das genaue Verhalten hängt jedoch oft von der Client-Konfiguration des Benutzers ab. Die Einstellung AddDefaultCharset Off deaktiviert diese Funktionalität. AddDefaultCharset On aktiviert die Standard-Zeichenkodierung iso-8859-1. Jeder andere Wert wird als die zu verwendende Zeichenkodierung aufgefaßt, die eines der bei IANA registrierten Charset-Werte zur Verwendung in MIME-Medientypen sein sollte. Zum Beispiel:

AddDefaultCharset utf-8

AddDefaultCharset sollte nur verwendet werden, wenn von allen Textressourcen, für die es gilt, bekannt ist, dass sie in dieser Zeichkodierung vorliegen, oder wenn es zu unbequem ist, ihre Zeichenkodierung indivuell zu benennen. Ein solches Beispiel ist das Hinzufügen des Charset-Parameters zu Ressourcen, die generierte Inhalte enthalten. Ein Beispiel sind CGI-Skript-Altlasten, die aufgrund von in die Ausgabe integrierten Daten, die durch den Benutzer übermittelt wurden, gegen Cross-Site-Scripting-Angriffe verwundbar sind. Eine bessere Lösung wäre jedoch, diese Skripte zu korrigieren (oder zu löschen), da die Angabe einer Standard-Zeichencodierung keine Anwender schützt, die in ihrem Browser die Funktion zur automatischen Erkennung der Zeichenkodierung aktiviert haben.

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AllowEncodedSlashes-Direktive

Beschreibung:Legt fest, ob kodierte Pfadtrennzeichen in URLs durchgereicht werden dürfen
Syntax:AllowEncodedSlashes On|Off
Voreinstellung:AllowEncodedSlashes Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache 2.0.46

Die AllowEncodedSlashes-Direktive erlaubt die Verwendung von URLs, welche kodierte Pfadtrennzeichen (%2F für / und auf entsprechenden Systemen zusätzlich %5C für \) enthalten. Normalerweise werden derartige URLs mit einem 404-Fehler (Nicht gefunden) abgewiesen.

AllowEncodedSlashes On ist vor allem in Verbindung mit PATH_INFO hilfreich.

Anmerkung

Das Erlauben von Schrägstrichen impliziert nicht deren Dekodierung. Vorkommen von %2F oder %5C (nur auf entsprechenden Systemen) werden unverändert in der ansonsten dekodierten URL belassen.

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AllowOverride-Direktive

Beschreibung:Direktiven-Typen, die in .htaccess-Dateien erlaubt sind.
Syntax:AllowOverride All|None|Direktiven-Typ [Direktiven-Typ] ...
Voreinstellung:AllowOverride None (2.3.9 und später), AllowOverride All (2.3.8 und früher)
Kontext:Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Wenn der Server eine .htaccess-Datei (wie durch AccessFileName definiert) findet, muss er wissen, welche in der Datei angegebenen Direktiven frühere Konfigurationsanweisungen überschreiben dürfen.

Nur in <Directory>-Abschnitten verfügbar

AllowOverride ist nur in <Directory>-Abschnitten gültig, die ohne reguläre Ausdrücke definiert wurden, nicht in <Location>-, <DirectoryMatch>- oder <Files>-Abschnitten.

Wenn diese Anweisung auf None gesetzt wird, dann werden .htaccess-Dateien komplett ignoriert. In diesem Fall wird der Server nicht einmal versuchen, die .htaccess-Dateien im Dateisystem zu lesen.

Wenn diese Anweisung auf All gesetzt wird, dann ist jede Direktive in den .htaccess-Dateien erlaubt, die den Kontext .htaccess besitzt.

Der Direktiven-Typ kann eine der folgenden Anweisungsgruppen sein.

AuthConfig
Erlaubt die Verwendung von Autorisierungs-Anweisungen (AuthDBMGroupFile, AuthDBMUserFile, AuthGroupFile, AuthName, AuthType, AuthUserFile, Require usw.).
FileInfo
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung der Dokumenttypen (DefaultType, ErrorDocument, ForceType, LanguagePriority, SetHandler, SetInputFilter, SetOutputFilter, und mod_mime-Direktiven Add* und Remove* usw.), Metadaten (Header, RequestHeader, SetEnvIf, SetEnvIfNoCase, BrowserMatch, CookieExpires, CookieDomain, CookieStyle, CookieTracking, CookieName), mod_rewrite-Direktiven RewriteEngine, RewriteOptions, RewriteBase, RewriteCond, RewriteRule) und Action aus mod_actions.
Indexes
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung von Verzeichnisindizes (AddDescription, AddIcon, AddIconByEncoding, AddIconByType, DefaultIcon, DirectoryIndex, FancyIndexing, HeaderName, IndexIgnore, IndexOptions, ReadmeName usw.).
Limit
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung des Zugriffs von Hosts (Allow, Deny und Order).
Options[=Option,...]
Erlaubt die Verwendung von Direktiven zur Steuerung spezieller Verzeichniseigenschaften (Options und XBitHack). Sie können mit einem Gleichheitszeichen gefolgt von einer kommaseparierten Liste (ohne Leerzeichen) angeben, welche Optionen mit der Options-Direktive gesetzt werden dürfen.

Beispiel:

AllowOverride AuthConfig Indexes

Im obigen Beispiel erzeugen alle Direktiven einen internal server error (Anm.d.Ü.: Server-interner Fehler), die weder der Gruppe AuthConfig noch der Gruppe Indexes angehören.

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AllowOverrideList-Direktive

Beschreibung:Individual directives that are allowed in .htaccess files
Syntax:AllowOverrideList None|directive [directive-type] ...
Voreinstellung:AllowOverrideList None
Kontext:Verzeichnis
Status:Core
Modul:core

Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.

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CGIMapExtension-Direktive

Beschreibung:Technik zur Bestimmung des Interpreters für CGI-Skripte
Syntax:CGIMapExtension CGI-Pfad .Endung
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:ausschließlich NetWare

Die Direktive wird zur Steuerung verwendet, wie Apache den Interpreter ermittelt, der zur Ausführung von CGI-Skripten verwendet wird. Beispielsweise bestimmt die Angabe von CGIMapExtension sys:\foo.nlm .foo, dass alle CGI-Scripte mit der Endung .foo an den FOO-Interpreter übergeben werden.

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CGIPassAuth-Direktive

Beschreibung:Enables passing HTTP authorization headers to scripts as CGI variables
Syntax:CGIPassAuth On|Off
Voreinstellung:CGIPassAuth Off
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:AuthConfig
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Available in Apache HTTP Server 2.4.13 and later

Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.

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CGIVar-Direktive

Beschreibung:Controls how some CGI variables are set
Syntax:CGIVar variable rule
Kontext:Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Available in Apache HTTP Server 2.4.21 and later

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ContentDigest-Direktive

Beschreibung:Aktiviert die Generierung von Content-MD5 HTTP-Response-Headern
Syntax:ContentDigest On|Off
Voreinstellung:ContentDigest Off
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:Options
Status:Core
Modul:core

Die Direktive aktiviert die Generierung von Content-MD5-Headern, wie sie in RFC1864 bzw. RFC2616 definiert sind.

MD5 ist ein Algorithmus zur Berechnung eines "Datenextrakts" (zuweilen "Fingerabdruck" genannt) (Anm.d.Ü.: Der "Datenextrakt" wird im Englischen als "message digest" oder "fingerprint" bezeichnet.) aus beliebig langen Daten. Es gilt als zuverlässig, dass Veränderungen an den Daten sich in Veränderungen des Extrakts wiederspiegeln.

Der Content-MD5-Header bietet eine End-to-End-Integritätsprüfung (MIC) (Anm.d.Ü.: MIC steht für "message integrity check".) des Daten-Inhalts. Ein Proxy oder Client kann diesen Header prüfen, um zufällige Veränderungen des Entity-Inhalts bei der Übertragung festzustellen. Beispielheader:

Content-MD5: AuLb7Dp1rqtRtxz2m9kRpA==

Beachten Sie bitte, dass dies Performanceprobleme auf Ihrem System verursachen kann, da der Extrakt bei jeder Anfrage berechnet wird (der Wert wird nicht zwischengespeichert).

Content-MD5 wird nur für Dokumente gesendet, die von core bedient werden, nicht jedoch bei Modulen. SSI-Dokumente, CGI-Skript-Ausgaben und Byte-Range-Antworten besitzen diesen Header beispielsweise nicht.

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DefaultRuntimeDir-Direktive

Beschreibung:Base directory for the server run-time files
Syntax:DefaultRuntimeDir directory-path
Voreinstellung:DefaultRuntimeDir DEFAULT_REL_RUNTIMEDIR (logs/)
Kontext:Serverkonfiguration
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Available in Apache 2.4.2 and later

Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.

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DefaultType-Direktive

Beschreibung:MIME-Content-Type, der gesendet wird, wenn der Server den Typ nicht auf andere Weise ermitteln kann.
Syntax:DefaultType MIME-Type
Voreinstellung:DefaultType text/plain
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Es kann vorkommen, dass der Server ein Dokument ausliefern muss, dessen Typ er nicht mit Hilfe seiner MIME-Type-Zuordnungen bestimmen kann.

Der Server muss den Client über den Content-Type des Dokumentes informieren. Daher verwendet er im Falle eines unbekannten Typs die DefaultType-Einstellung. Zum Beispiel:

DefaultType image/gif

wäre angemessen für ein Verzeichnis, das viele GIF-Bilder enthält, deren Dateinamen nicht Endung .gif besitzen.

Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als ForceType lediglich den Standard-MIME-Type bestimmt. Alle anderen MIME-Type-Definitionen, einschließlich Dateierweiterungen, die den Medien-Typ anzeigen können, überschreiben diese Voreinstellung.

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Define-Direktive

Beschreibung:Define the existence of a variable
Syntax:Define Parametername
Kontext:Serverkonfiguration
Status:Core
Modul:core

Equivalent zum übergeben von Parametername mittels des -D Arguments an httpd.

Diese Directive kann verwendet werden, um die Nutzung von <IfDefine> Sectionen umzuschalten, ohne die -D Argumentente in etwaigen Start-Skripten ändern zu müssen.

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<Directory>-Direktive

Beschreibung:Umschließt eine Gruppe von Direktiven, die nur auf das genannte Verzeichnis des Dateisystems und Unterverzeichnisse angewendet werden
Syntax:<Directory Verzeichnispfad> ... </Directory>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

<Directory> und </Directory> werden dazu verwendet, eine Gruppe von Direktiven zusammenzufassen, die nur für das genannte Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gelten. Jede Direktive, die im Verzeichnis-Kontext erlaubt ist, kann verwendet werden. Verzeichnispfad ist entweder der vollständige Pfad zu einem Verzeichnis oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern wie sie von der Unix-Shell zum Abgleich verwendet werden. In einer Zeichenkette mit Platzhaltern (Anm.d.Ü.: sogenannte wild-cards) entspricht ? einem einzelnen Zeichen und * einer Zeichenkette beliebiger Länge. Sie können auch auch []-Zeichenbereiche verwenden. Keiner der Platzhalter entspricht dem Zeichen "/". Daher passt <Directory /*/public_html> nicht auf /home/user/public_html, <Directory /home/*/public_html> jedoch tut es. Beispiel:

<Directory /usr/local/httpd/htdocs>
Options Indexes FollowSymLinks
</Directory>

Seien Sie vorsichtig mit den Verzeichnispfad-Argumenten. Sie müssen buchstäblich mit dem Dateisystempfad übereinstimmen, den der Apache für den Zugriff auf die Dateien verwendet. Direktiven, die für ein bestimmtes Verzeichnis gelten, gelten nicht für Dateien in dem Verzeichnis, auf die über einen anderen Pfad zugegriffen wird, wie z.B. über verschiedene symbolische Links.

Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt wird. Beispielsweise würde

<Directory ~ "^/www/.*/[0-9]{3}">

auf Verzeichnisse in /www/ passen, die aus drei Zahlen bestehen.

Wenn mehrere <Directory>-Abschnitte (ohne reguläre Ausdrücke) auf ein Verzeichnis (oder ein ihm übergeordnetes Verzeichnis) passen, welches ein Dokument enthält, dann werden die Direktiven der Reihe nach, angefangen beim kürzesten passenden Muster, vermischt mit den Direktiven aus den .htaccess-Dateien, angewendet. Beispiel:

<Directory />
AllowOverride None
</Directory>

<Directory /home/>
AllowOverride FileInfo
</Directory>

Beim Zugriff auf das Dokument /home/web/dir/doc.html sind die einzelnen Schritte:

Reguläre Ausdrücke werden solange nicht berücksichtigt, bis alle normalen Abschnitte angewendet wurden. Anschließend werden alle regulären Ausdrücke in der Reihenfolge geprüft, in der sie in der Konfigurationsdatei auftauchen. Beispielsweise wird bei

<Directory ~ abc$>
# ... hier die Direktiven ...
</Directory>

der Abschnitt mit dem regulären Ausdruck nicht berücksichtigt, bis alle normalen <Directory>-Abschnitte und .htaccess-Dateien angewendet wurden. Dann erst wird der reguläre Ausdruck mit /home/abc/public_html/abc abgeglichen und der entsprechende <Directory>-Abschnitt angewendet.

Beachten Sie bitte, dass der vom Apache voreingestellte Zugriff für <Directory /> Allow from All ist. Das bedeutet, dass der Apache jede Datei ausliefert, die durch eine URL abgebildet wird. Es wird empfohlen, dass Sie dies durch einen Block wie

<Directory />
Order Deny,Allow
Deny from All
</Directory>

ändern und anschließend für Verzeichnisse überschreiben, die Sie verfügbar machen wollen. Für weitere Einzelheiten lesen Sie bitte die Seite zu den Sicherheitshinweisen.

Die Verzeichnisabschnitte erscheinen in der Datei apache2.conf. <Directory>-Direktiven dürfen nicht ineinander verschachtelt werden oder innerhalb von <Limit>- oder <LimitExcept>-Abschnitten auftauchen.

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<DirectoryMatch>-Direktive

Beschreibung:Umschließt eine Gruppe von Direktiven, die auf Verzeichnisse des Dateisystems und ihre Unterverzeichnisse abgebildet werden, welche auf einen regulären Ausdruck passen
Syntax:<DirectoryMatch regex> ... </DirectoryMatch>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

<DirectoryMatch> und </DirectoryMatch> werden dazu verwendet, eine Gruppe von Direktiven zusammenzufassen, die nur für das genannte Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gelten, genauso wie bei <Directory>. Als Argument dient jedoch ein regulärer Ausdruck. Beispielsweise würde

<DirectoryMatch "^/www/.*/[0-9]{3}">

auf Verzeichnisse in /www/ passen, die aus drei Zeichen bestehen.

Siehe auch

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DocumentRoot-Direktive

Beschreibung:Verzeichnis, welches den Haupt-Dokumentenbaum bildet, der im Web sichtbar ist.
Syntax:DocumentRoot Verzeichnis
Voreinstellung:DocumentRoot /usr/local/apache/htdocs
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host
Status:Core
Modul:core

Die Direktive setzt das Verzeichnis, von dem aus httpd Dateien ausliefert. Sofern nicht eine Direktive wie Alias greift, hängt der Server Pfade aus der angeforderten URL an das Wurzelverzeichnis an, um den Pfad zum Dokument zu bilden. Beispiel:

DocumentRoot /usr/web

Damit bezieht sich ein Zugriff auf http://www.my.host.com/index.html auf /usr/web/index.html. Wenn das Verzeichnis nicht absolut angegeben ist, wird es relativ zu ServerRoot betrachtet.

DocumentRoot sollte ohne einen Schrägstrich am Ende angegeben werden.

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<Else>-Direktive

Beschreibung:Contains directives that apply only if the condition of a previous <If> or <ElseIf> section is not satisfied by a request at runtime
Syntax:<Else> ... </Else>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Nested conditions are evaluated in 2.4.26 and later

Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.

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<ElseIf>-Direktive

Beschreibung:Contains directives that apply only if a condition is satisfied by a request at runtime while the condition of a previous <If> or <ElseIf> section is not satisfied
Syntax:<ElseIf expression> ... </ElseIf>
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:All
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Nested conditions are evaluated in 2.4.26 and later

Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.

Siehe auch

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EnableMMAP-Direktive

Beschreibung:Verwende Memory-Mapping, um Dateien während der Auslieferung zu lesen
Syntax:EnableMMAP On|Off
Voreinstellung:EnableMMAP On
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core

Die Direktive steuert, ob httpd Memory-Mapping verwenden darf, wenn er während der Auslieferung den Inhalt einer Datei lesen muss. Wenn die Bearbeitung einer Anfrage es erfordert, auf die Daten in einer Datei zuzugreifen -- zum Beispiel bei der Auslieferung einer mittels mod_include serverseitig analysierten Datei --, dann verwendet der Apache standardmäßig Memory-Mapping für diese Datei, sofern das Betriebssystem es unterstützt.

Memory-Mapping bedeutet zuweilen eine Performanceverbesserung. In einigen Umgebungen ist es jedoch besser, Memory-Mapping zu deaktivieren, um Problemen während des Betriebs vorzubeugen:

Bei Serverkonfigurationen, die für dieses Problem anfällig sind, sollten Sie das Memory-Mapping für auszuliefernde Dateien deaktivieren, indem Sie schreiben:

EnableMMAP Off

Bei per NFS eingebundenen Dateien kann diese Funktion explizit für die störenden Dateien deaktiviert werden, indem Sie angeben:

<Directory "/pfad-zu-den-nfs-dateien"> EnableMMAP Off </Directory>

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EnableSendfile-Direktive

Beschreibung:Verwende die sendfile-Unterstützung des Kernels, um Dateien an den Client auszuliefern
Syntax:EnableSendfile On|Off
Voreinstellung:EnableSendfile On
Kontext:Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess
AllowOverride:FileInfo
Status:Core
Modul:core
Kompatibilität:Verfügbar ab Apache Version 2.0.44

Die Direktive steuert, ob httpd die sendfile-Unterstützung des Kernels verwenden kann, um Dateiinhalte an den Client zu übermitteln. Wenn die Bearbeitung einer Anfrage keinen Zugriff auf die Daten in der Datei erfordert -- zum Beispiel bei der Auslieferung einer statischen Datei -- und das Betriebssystem es unterstützt, verwendet der Apache standardmäßig sendfile, um den Dateiinhalt zu übertragen, ohne die Datei jemals zu lesen.

Der sendfile-Mechanismus vermeidet getrennte Lese- und Sendeoperationen sowie Puffer-Zuweisungen. Bei einigen Plattformen bzw. Dateisystemen deaktivieren Sie diese Funktion jedoch besser, um Probleme während des Betriebs zu vermeiden:

Bei Serverkonfigurationen, die für dieses Problam anfällig sind, sollten die diese Funktion deaktivieren, indem Sie schreiben:

EnableSendfile Off

Bei per NFS oder SMB eingebundenen Dateien kann diese Funktion explizit für die störenden Dateien deaktiviert werden, indem Sie angeben:

<Directory "/pfad-zu-den-nfs-dateien"> EnableSendfile Off </Directory>

Beachten Sie bitte, dass die verzeichnisbasierte und .htaccess-Konfiguration von EnableSendfile nicht vom mod_cache_disk-Modul unterstützt wird. Nur die globale Konfiguration von EnableSendfile wird vom Modul beachtet.

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Error-Direktive

Beschreibung:Abort configuration parsing with a custom error message
Syntax: