Apache HTTP Server Version 2.4

| Beschreibung: | Ständig verfügbare Kernfunktionen des Apache HTTP Servers |
|---|---|
| Status: | Core |

AcceptFilter
AcceptPathInfo
AccessFileName
AddDefaultCharset
AllowEncodedSlashes
AllowOverride
AllowOverrideList
CGIMapExtension
CGIPassAuth
CGIVar
ContentDigest
DefaultRuntimeDir
DefaultType
Define
<Directory>
<DirectoryMatch>
DocumentRoot
<Else>
<ElseIf>
EnableMMAP
EnableSendfile
Error
ErrorDocument
ErrorLog
ErrorLogFormat
ExtendedStatus
FileETag
<Files>
<FilesMatch>
FlushMaxPipelined
FlushMaxThreshold
ForceType
GprofDir
HostnameLookups
HttpProtocolOptions
<If>
<IfDefine>
<IfDirective>
<IfFile>
<IfModule>
<IfSection>
Include
IncludeOptional
KeepAlive
KeepAliveTimeout
<Limit>
<LimitExcept>
LimitInternalRecursion
LimitRequestBody
LimitRequestFields
LimitRequestFieldSize
LimitRequestLine
LimitXMLRequestBody
<Location>
<LocationMatch>
LogLevel
MaxKeepAliveRequests
MaxRangeOverlaps
MaxRangeReversals
MaxRanges
MergeSlashes
MergeTrailers
Mutex
NameVirtualHost
Options
Protocol
Protocols
ProtocolsHonorOrder
QualifyRedirectURL
ReadBufferSize
RegexDefaultOptions
RegisterHttpMethod
RLimitCPU
RLimitMEM
RLimitNPROC
ScriptInterpreterSource
SeeRequestTail
ServerAdmin
ServerAlias
ServerName
ServerPath
ServerRoot
ServerSignature
ServerTokens
SetHandler
SetInputFilter
SetOutputFilter
StrictHostCheck
TimeOut
TraceEnable
UNCList
UnDefine
UseCanonicalName
UseCanonicalPhysicalPort
<VirtualHost>| Beschreibung: | Konfiguriert Optimierungen für lauschende Sockets bestimmter Protokolle |
|---|---|
| Syntax: | AcceptFilter Protokoll Filter |
| Kontext: | Serverkonfiguration |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Verfügbar ab Apache 2.1.5 |
Diese Direktive aktiviert betriebssystemspezifische Optimierungen
für lauschende Sockets anhand des Protokolltyps. Der grundlegende
Ansatz ist, dass der Kernel das Socket nicht an den Serverprozess
übergibt, bis entweder Daten verfügbar sind oder eine komplette
HTTP-Anfrage zwischengespeichert wurde. Derzeit werden
ausschließlich die Accept-Filter von FreeBSD und das primitivere
TCP_DEFER_ACCEPT von Linux unterstützt.
Die Standardeinstellungen für FreeBSD sind:
AcceptFilter http httpready
AcceptFilter https dataready
Der httpready-Accept-Filter puffert komplette
HTTP-Anfragen auf Kernelebene. Sobald eine Anfrage vollständig
vorliegt, schickt der Kernel sie an den Server weiter. Bitte schlagen Sie
in der accf_http(9)-Manpage für weitere Details nach. HTTPS-Anfragen
sind verschlüsselt. Daher wird dafür nur der accf_data(9)-Filter verwendet.
Die Standardeinstellungen für Linux sind:
AcceptFilter http data
AcceptFilter https data
TCP_DEFER_ACCEPT unter Linux unterstützt keine
Zwischenspeicherung von HTTP-Anfragen. Jeder andere Wert als
none aktiviert TCP_DEFER_ACCEPT auf dem
Lauschsocket. Mehr Details finden Sie in der tcp(7)-Manpage von Linux.
Wenn Sie none als Argument verwenden, werden alle
Accept-Filter für das Protokoll abgeschaltet. Das ist sinnvoll
für Protokolle, bei denen der Server zuerst Daten senden muss,
wie zum Beispiel nntp:
AcceptFilter nttp none
| Beschreibung: | Ressourcen lassen angehängte Pfadangaben zu |
|---|---|
| Syntax: | AcceptPathInfo On|Off|Default |
| Voreinstellung: | AcceptPathInfo Default |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Verfügbar ab Apache 2.0.30 |
Die Direktive steuert, ob Anfragen akzeptiert oder
abgewiesen werden, bei denen nach der tatsächlichen
Datei (oder einer nicht existierenden Datei in einem existierenden
Verzeichnis) zusätzliche Pfadangaben folgen. Die angehängte
Pfadangabe kann Skripten in der Umgebungsvariable PATH_INFO
verfügbar gemacht werden.
Nehmen wir beispielsweise an, dass /test/ auf ein
Verzeichnis zeigt, welches lediglich eine Datei here.html
enthält. Dann wird bei Anfragen nach
/test/here.html/more und
/test/nothere.html/more beides Mal /more
als PATH_INFO ermittelt.
Die drei möglichen Argumente für die Direktive
AcceptPathInfo sind:
Off/test/here.html/more im obigen Beispiel, den Fehler
404 NOT FOUND (Anm.d.Ü.: nicht gefunden)
zurückgeben.On/test/here.html/more wird akzeptiert,
wenn /test/here.html auf eine gültige Datei
zeigt.DefaultPATH_INFO-Zugriffe
standardmäßig zurück. Handler, die Skripte bedienen,
wie z.B. cgi-script und
isapi-handler, sind im Allgemeinen darauf
voreingestellt, PATH_INFO zu akzeptieren.Das eigentliche Ziel von AcceptPathInfo ist es, Ihnen
das Überschreiben der Voreinstellung der Handler bezüglich
der Akzeptanz oder Ablehnung von PATH_INFO zu erlauben.
Eine solche Änderung ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie einen
Filter wie INCLUDES verwenden, um Inhalte
abhängig von PATH_INFO zu generieren. Der
Core-Handler würde die Anfrage normalerweise abweisen. Verwenden
Sie die folgende Konfiguration, um dennoch solch ein Skript zu
ermöglichen.
<Files "mypaths.shtml">
Options +Includes
SetOutputFilter INCLUDES
AcceptPathInfo On
</Files>
| Beschreibung: | Name der dezentralen Konfigurationsdateien |
|---|---|
| Syntax: | AccessFileName Dateiname [Dateiname] ... |
| Voreinstellung: | AccessFileName .htaccess |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Aus dieser Namensliste sucht der Server während der Bearbeitung einer Anfrage in jedem Verzeichnis nach der ersten existierenden Datei, sofern im betreffenden Verzeichnis dezentrale Konfigurationsdateien erlaubt sind. Beispiel:
AccessFileName .acl
Vor der Rücksendung des Dokuments
/usr/local/web/index.html wird der Server
/.acl, /usr/.acl,
/usr/local/.acl und /usr/local/web/.acl
einlesen, solange diese nicht mit
<Directory />
AllowOverride None
</Directory>
deaktiviert wurden.
| Beschreibung: | Standard-Charset-Parameter, der bei Antworten vom Content-Type
text/plain oder text/html hinzugefügt wird
|
|---|---|
| Syntax: | AddDefaultCharset On|Off|Zeichenkodierung |
| Voreinstellung: | AddDefaultCharset Off |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Die Direktive gibt einen Standardwert für den Charset-Paramter des
Medientyps (den Namen einer Zeichencodierung) an, der einer Antwort
genau dann hinzugefügt wird, wenn der Content-Type der Antwort entweder
text/plain oder text/html ist. Dies sollte jedes
mittels META-Element im Datenteil der Antwort angegebene
Charset überschreiben. Das genaue Verhalten hängt jedoch oft von
der Client-Konfiguration des Benutzers ab. Die Einstellung
AddDefaultCharset Off deaktiviert diese Funktionalität.
AddDefaultCharset On aktiviert die Standard-Zeichenkodierung
iso-8859-1. Jeder andere Wert wird als die zu verwendende
Zeichenkodierung aufgefaßt, die eines der bei IANA registrierten
Charset-Werte zur Verwendung in MIME-Medientypen sein sollte. Zum
Beispiel:
AddDefaultCharset utf-8
AddDefaultCharset sollte nur verwendet werden,
wenn von allen Textressourcen, für die es gilt, bekannt ist, dass sie
in dieser Zeichkodierung vorliegen, oder wenn es zu unbequem ist, ihre
Zeichenkodierung indivuell zu benennen. Ein solches Beispiel ist das
Hinzufügen des Charset-Parameters zu Ressourcen, die generierte
Inhalte enthalten. Ein Beispiel sind CGI-Skript-Altlasten, die aufgrund von
in die Ausgabe integrierten Daten, die durch den Benutzer übermittelt
wurden, gegen Cross-Site-Scripting-Angriffe verwundbar sind. Eine bessere
Lösung wäre jedoch, diese Skripte zu korrigieren (oder zu
löschen), da die Angabe einer Standard-Zeichencodierung keine
Anwender schützt, die in ihrem Browser die Funktion zur
automatischen Erkennung der Zeichenkodierung aktiviert haben.
| Beschreibung: | Legt fest, ob kodierte Pfadtrennzeichen in URLs durchgereicht werden dürfen |
|---|---|
| Syntax: | AllowEncodedSlashes On|Off |
| Voreinstellung: | AllowEncodedSlashes Off |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Verfügbar ab Apache 2.0.46 |
Die AllowEncodedSlashes-Direktive erlaubt die
Verwendung von URLs, welche kodierte Pfadtrennzeichen (%2F
für / und auf entsprechenden Systemen zusätzlich
%5C für \) enthalten. Normalerweise werden
derartige URLs mit einem 404-Fehler (Nicht gefunden) abgewiesen.
AllowEncodedSlashes On ist
vor allem in Verbindung mit PATH_INFO hilfreich.
Das Erlauben von Schrägstrichen impliziert nicht deren
Dekodierung. Vorkommen von %2F oder %5C
(nur auf entsprechenden Systemen) werden unverändert in der
ansonsten dekodierten URL belassen.
| Beschreibung: | Direktiven-Typen, die in .htaccess-Dateien
erlaubt sind. |
|---|---|
| Syntax: | AllowOverride All|None|Direktiven-Typ
[Direktiven-Typ] ... |
| Voreinstellung: | AllowOverride None (2.3.9 und später), AllowOverride All (2.3.8 und früher) |
| Kontext: | Verzeichnis |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Wenn der Server eine .htaccess-Datei (wie durch
AccessFileName definiert)
findet, muss er wissen, welche in der Datei angegebenen Direktiven
frühere Konfigurationsanweisungen überschreiben
dürfen.
AllowOverride ist nur in <Directory>-Abschnitten
gültig, die ohne reguläre Ausdrücke definiert wurden, nicht
in <Location>-,
<DirectoryMatch>- oder
<Files>-Abschnitten.
Wenn diese Anweisung auf None gesetzt wird, dann
werden .htaccess-Dateien komplett
ignoriert. In diesem Fall wird der Server nicht einmal versuchen,
die .htaccess-Dateien im Dateisystem zu lesen.
Wenn diese Anweisung auf All gesetzt wird, dann
ist jede Direktive in den .htaccess-Dateien erlaubt,
die den Kontext
.htaccess besitzt.
Der Direktiven-Typ kann eine der folgenden Anweisungsgruppen sein.
AuthDBMGroupFile,
AuthDBMUserFile,
AuthGroupFile,
AuthName,
AuthType, AuthUserFile, Require usw.).DefaultType, ErrorDocument, ForceType, LanguagePriority,
SetHandler, SetInputFilter, SetOutputFilter, und
mod_mime-Direktiven Add* und Remove*
usw.), Metadaten (Header, RequestHeader, SetEnvIf, SetEnvIfNoCase, BrowserMatch, CookieExpires, CookieDomain, CookieStyle, CookieTracking, CookieName),
mod_rewrite-Direktiven RewriteEngine, RewriteOptions, RewriteBase, RewriteCond, RewriteRule) und
Action aus
mod_actions.
AddDescription,
AddIcon, AddIconByEncoding,
AddIconByType,
DefaultIcon, DirectoryIndex,
FancyIndexing, HeaderName, IndexIgnore, IndexOptions, ReadmeName
usw.).Allow, Deny und Order).Options
und XBitHack). Sie
können mit einem Gleichheitszeichen gefolgt von einer
kommaseparierten Liste (ohne Leerzeichen) angeben, welche Optionen mit
der Options-Direktive gesetzt
werden dürfen.Beispiel:
AllowOverride AuthConfig Indexes
Im obigen Beispiel erzeugen alle Direktiven einen internal server
error (Anm.d.Ü.: Server-interner Fehler), die weder der
Gruppe AuthConfig noch der Gruppe Indexes
angehören.
| Beschreibung: | Individual directives that are allowed in
.htaccess files |
|---|---|
| Syntax: | AllowOverrideList None|directive
[directive-type] ... |
| Voreinstellung: | AllowOverrideList None |
| Kontext: | Verzeichnis |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Die Dokumentation zu dieser Direktive wurde noch nicht übersetzt. Bitte schauen Sie in die englische Version.
| Beschreibung: | Technik zur Bestimmung des Interpreters für CGI-Skripte |
|---|---|
| Syntax: | CGIMapExtension CGI-Pfad .Endung |
| Kontext: | Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | ausschließlich NetWare |
Die Direktive wird zur Steuerung verwendet, wie Apache
den Interpreter ermittelt, der zur Ausführung von
CGI-Skripten verwendet wird. Beispielsweise bestimmt die Angabe
von CGIMapExtension sys:\foo.nlm .foo, dass
alle CGI-Scripte mit der Endung .foo an den
FOO-Interpreter übergeben werden.
| Beschreibung: | Enables passing HTTP authorization headers to scripts as CGI variables |
|---|---|
| Syntax: | CGIPassAuth On|Off |
| Voreinstellung: | CGIPassAuth Off |
| Kontext: | Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | AuthConfig |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Available in Apache HTTP Server 2.4.13 and later |
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| Beschreibung: | Controls how some CGI variables are set |
|---|---|
| Syntax: | CGIVar variable rule |
| Kontext: | Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Available in Apache HTTP Server 2.4.21 and later |
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| Beschreibung: | Aktiviert die Generierung von Content-MD5
HTTP-Response-Headern |
|---|---|
| Syntax: | ContentDigest On|Off |
| Voreinstellung: | ContentDigest Off |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | Options |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Die Direktive aktiviert die Generierung von
Content-MD5-Headern, wie sie in RFC1864 bzw. RFC2616
definiert sind.
MD5 ist ein Algorithmus zur Berechnung eines "Datenextrakts" (zuweilen "Fingerabdruck" genannt) (Anm.d.Ü.: Der "Datenextrakt" wird im Englischen als "message digest" oder "fingerprint" bezeichnet.) aus beliebig langen Daten. Es gilt als zuverlässig, dass Veränderungen an den Daten sich in Veränderungen des Extrakts wiederspiegeln.
Der Content-MD5-Header bietet eine
End-to-End-Integritätsprüfung (MIC) (Anm.d.Ü.: MIC steht für
"message integrity check".) des Daten-Inhalts. Ein Proxy oder
Client kann diesen Header prüfen, um zufällige Veränderungen
des Entity-Inhalts bei der Übertragung festzustellen.
Beispielheader:
Content-MD5: AuLb7Dp1rqtRtxz2m9kRpA==
Beachten Sie bitte, dass dies Performanceprobleme auf Ihrem System verursachen kann, da der Extrakt bei jeder Anfrage berechnet wird (der Wert wird nicht zwischengespeichert).
Content-MD5 wird nur für Dokumente gesendet,
die von core bedient werden, nicht jedoch bei
Modulen. SSI-Dokumente, CGI-Skript-Ausgaben und Byte-Range-Antworten
besitzen diesen Header beispielsweise nicht.
| Beschreibung: | Base directory for the server run-time files |
|---|---|
| Syntax: | DefaultRuntimeDir directory-path |
| Voreinstellung: | DefaultRuntimeDir DEFAULT_REL_RUNTIMEDIR (logs/) |
| Kontext: | Serverkonfiguration |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Available in Apache 2.4.2 and later |
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ServerRoot| Beschreibung: | MIME-Content-Type, der gesendet wird, wenn der Server den Typ nicht auf andere Weise ermitteln kann. |
|---|---|
| Syntax: | DefaultType MIME-Type |
| Voreinstellung: | DefaultType text/plain |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Es kann vorkommen, dass der Server ein Dokument ausliefern muss, dessen Typ er nicht mit Hilfe seiner MIME-Type-Zuordnungen bestimmen kann.
Der Server muss den Client über den Content-Type des
Dokumentes informieren. Daher verwendet er im Falle eines
unbekannten Typs die DefaultType-Einstellung.
Zum Beispiel:
DefaultType image/gif
wäre angemessen für ein Verzeichnis, das viele GIF-Bilder
enthält, deren Dateinamen nicht Endung .gif
besitzen.
Beachten Sie bitte, dass die Direktive anders als ForceType lediglich den Standard-MIME-Type
bestimmt. Alle anderen MIME-Type-Definitionen, einschließlich
Dateierweiterungen, die den Medien-Typ anzeigen können,
überschreiben diese Voreinstellung.
| Beschreibung: | Define the existence of a variable |
|---|---|
| Syntax: | Define Parametername |
| Kontext: | Serverkonfiguration |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Equivalent zum übergeben von Parametername mittels des
-D Arguments an httpd.
Diese Directive kann verwendet werden, um die Nutzung von <IfDefine> Sectionen umzuschalten, ohne die
-D Argumentente in etwaigen Start-Skripten ändern
zu müssen.
| Beschreibung: | Umschließt eine Gruppe von Direktiven, die nur auf das genannte Verzeichnis des Dateisystems und Unterverzeichnisse angewendet werden |
|---|---|
| Syntax: | <Directory Verzeichnispfad>
... </Directory> |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
<Directory> und
</Directory> werden dazu verwendet, eine Gruppe
von Direktiven zusammenzufassen, die nur für das genannte
Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gelten. Jede Direktive,
die im Verzeichnis-Kontext erlaubt ist, kann verwendet werden.
Verzeichnispfad ist entweder der vollständige Pfad zu
einem Verzeichnis oder eine Zeichenkette mit Platzhaltern wie sie von der
Unix-Shell zum Abgleich verwendet werden. In einer Zeichenkette
mit Platzhaltern (Anm.d.Ü.: sogenannte wild-cards) entspricht
? einem einzelnen Zeichen und * einer
Zeichenkette beliebiger Länge. Sie können auch auch
[]-Zeichenbereiche verwenden. Keiner der Platzhalter
entspricht dem Zeichen "/". Daher passt <Directory
/*/public_html> nicht auf /home/user/public_html,
<Directory /home/*/public_html> jedoch tut es.
Beispiel:
<Directory /usr/local/httpd/htdocs>
Options Indexes FollowSymLinks
</Directory>
Seien Sie vorsichtig mit den Verzeichnispfad-Argumenten. Sie müssen buchstäblich mit dem Dateisystempfad übereinstimmen, den der Apache für den Zugriff auf die Dateien verwendet. Direktiven, die für ein bestimmtes Verzeichnis gelten, gelten nicht für Dateien in dem Verzeichnis, auf die über einen anderen Pfad zugegriffen wird, wie z.B. über verschiedene symbolische Links.
Erweiterte reguläre Ausdrücke können ebenfalls
verwendet werden, indem das Zeichen ~ hinzugefügt
wird. Beispielsweise würde
<Directory ~ "^/www/.*/[0-9]{3}">
auf Verzeichnisse in /www/ passen, die aus drei
Zahlen bestehen.
Wenn mehrere <Directory>-Abschnitte
(ohne reguläre Ausdrücke) auf ein Verzeichnis (oder
ein ihm übergeordnetes Verzeichnis) passen, welches ein Dokument
enthält, dann werden die Direktiven der Reihe nach, angefangen
beim kürzesten passenden Muster, vermischt mit den Direktiven
aus den .htaccess-Dateien, angewendet.
Beispiel:
<Directory />
AllowOverride None
</Directory>
<Directory /home/>
AllowOverride FileInfo
</Directory>
Beim Zugriff auf das Dokument /home/web/dir/doc.html
sind die einzelnen Schritte:
AllowOverride None an
(deaktiviere .htaccess-Dateien).AllowOverride FileInfo
(auf das Verzeichnis /home) an.FileInfo-Direktive aus
/home/.htaccess, /home/web/.htaccess und
/home/web/dir/.htaccess der Reihe nach an.Reguläre Ausdrücke werden solange nicht berücksichtigt, bis alle normalen Abschnitte angewendet wurden. Anschließend werden alle regulären Ausdrücke in der Reihenfolge geprüft, in der sie in der Konfigurationsdatei auftauchen. Beispielsweise wird bei
<Directory ~ abc$>
# ... hier die Direktiven ...
</Directory>
der Abschnitt mit dem regulären Ausdruck nicht
berücksichtigt, bis alle normalen
<Directory>-Abschnitte und
.htaccess-Dateien angewendet wurden. Dann erst wird
der reguläre Ausdruck mit /home/abc/public_html/abc
abgeglichen und der entsprechende <Directory>-Abschnitt angewendet.
Beachten Sie bitte, dass der vom Apache voreingestellte
Zugriff für <Directory />
Allow from All ist. Das bedeutet, dass der Apache
jede Datei ausliefert, die durch eine URL abgebildet wird. Es wird
empfohlen, dass Sie dies durch einen Block wie
<Directory />
Order Deny,Allow
Deny from All
</Directory>
ändern und anschließend für Verzeichnisse überschreiben, die Sie verfügbar machen wollen. Für weitere Einzelheiten lesen Sie bitte die Seite zu den Sicherheitshinweisen.
Die Verzeichnisabschnitte erscheinen in der Datei
apache2.conf. <Directory>-Direktiven dürfen nicht
ineinander verschachtelt werden oder innerhalb von <Limit>- oder <LimitExcept>-Abschnitten auftauchen.
| Beschreibung: | Umschließt eine Gruppe von Direktiven, die auf Verzeichnisse des Dateisystems und ihre Unterverzeichnisse abgebildet werden, welche auf einen regulären Ausdruck passen |
|---|---|
| Syntax: | <DirectoryMatch regex>
... </DirectoryMatch> |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
<DirectoryMatch> und
</DirectoryMatch> werden dazu verwendet, eine
Gruppe von Direktiven zusammenzufassen, die nur für das
genannte Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gelten, genauso
wie bei <Directory>.
Als Argument dient jedoch ein regulärer
Ausdruck. Beispielsweise würde
<DirectoryMatch "^/www/.*/[0-9]{3}">
auf Verzeichnisse in /www/ passen, die aus drei
Zeichen bestehen.
<Directory>
für eine Beschreibung, wie reguläre Ausdrücke mit
normalen <Directory>-Anweisungen
vermischt werden.| Beschreibung: | Verzeichnis, welches den Haupt-Dokumentenbaum bildet, der im Web sichtbar ist. |
|---|---|
| Syntax: | DocumentRoot Verzeichnis |
| Voreinstellung: | DocumentRoot /usr/local/apache/htdocs |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Die Direktive setzt das Verzeichnis, von dem aus
httpd Dateien ausliefert. Sofern nicht eine Direktive
wie Alias greift, hängt
der Server Pfade aus der angeforderten URL an das Wurzelverzeichnis
an, um den Pfad zum Dokument zu bilden. Beispiel:
DocumentRoot /usr/web
Damit bezieht sich ein Zugriff auf
http://www.my.host.com/index.html auf
/usr/web/index.html. Wenn das Verzeichnis nicht
absolut angegeben ist, wird es relativ zu ServerRoot betrachtet.
DocumentRoot sollte ohne einen
Schrägstrich am Ende angegeben werden.
| Beschreibung: | Contains directives that apply only if the condition of a
previous <If> or
<ElseIf> section is not
satisfied by a request at runtime |
|---|---|
| Syntax: | <Else> ... </Else> |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | All |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Nested conditions are evaluated in 2.4.26 and later |
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<If><ElseIf><If>,
<ElseIf>, and
<Else> are applied last.| Beschreibung: | Contains directives that apply only if a condition is satisfied
by a request at runtime while the condition of a previous
<If> or
<ElseIf> section is not
satisfied |
|---|---|
| Syntax: | <ElseIf expression> ... </ElseIf> |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | All |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Nested conditions are evaluated in 2.4.26 and later |
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<If><Else><If>,
<ElseIf>, and
<Else> are applied last.| Beschreibung: | Verwende Memory-Mapping, um Dateien während der Auslieferung zu lesen |
|---|---|
| Syntax: | EnableMMAP On|Off |
| Voreinstellung: | EnableMMAP On |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
Die Direktive steuert, ob httpd Memory-Mapping
verwenden darf, wenn er während der Auslieferung den Inhalt einer
Datei lesen muss. Wenn die Bearbeitung einer Anfrage es erfordert,
auf die Daten in einer Datei zuzugreifen -- zum Beispiel bei der
Auslieferung einer mittels mod_include serverseitig
analysierten Datei --, dann verwendet der Apache standardmäßig
Memory-Mapping für diese Datei, sofern das Betriebssystem es
unterstützt.
Memory-Mapping bedeutet zuweilen eine Performanceverbesserung. In einigen Umgebungen ist es jedoch besser, Memory-Mapping zu deaktivieren, um Problemen während des Betriebs vorzubeugen:
httpd reduzieren.DocumentRoot kann httpd mit
einem Speicherzugriffsfehler (Anm.d.Ü.: ein so genannter "segmentation
fault") abstürzen, wenn eine Datei gelöscht oder
gekürzt wird, während httpd sie im Speicher
abbildet.Bei Serverkonfigurationen, die für dieses Problem anfällig sind, sollten Sie das Memory-Mapping für auszuliefernde Dateien deaktivieren, indem Sie schreiben:
EnableMMAP Off
Bei per NFS eingebundenen Dateien kann diese Funktion explizit für die störenden Dateien deaktiviert werden, indem Sie angeben:
<Directory "/pfad-zu-den-nfs-dateien">
EnableMMAP Off
</Directory>
| Beschreibung: | Verwende die sendfile-Unterstützung des Kernels, um Dateien an den Client auszuliefern |
|---|---|
| Syntax: | EnableSendfile On|Off |
| Voreinstellung: | EnableSendfile On |
| Kontext: | Serverkonfiguration, Virtual Host, Verzeichnis, .htaccess |
| AllowOverride: | FileInfo |
| Status: | Core |
| Modul: | core |
| Kompatibilität: | Verfügbar ab Apache Version 2.0.44 |
Die Direktive steuert, ob httpd die
sendfile-Unterstützung des Kernels verwenden kann, um
Dateiinhalte an den Client zu übermitteln. Wenn die Bearbeitung
einer Anfrage keinen Zugriff auf die Daten in der Datei erfordert --
zum Beispiel bei der Auslieferung einer statischen Datei -- und das
Betriebssystem es unterstützt, verwendet der Apache
standardmäßig sendfile, um den Dateiinhalt zu
übertragen, ohne die Datei jemals zu lesen.
Der sendfile-Mechanismus vermeidet getrennte Lese- und Sendeoperationen sowie Puffer-Zuweisungen. Bei einigen Plattformen bzw. Dateisystemen deaktivieren Sie diese Funktion jedoch besser, um Probleme während des Betriebs zu vermeiden:
DocumentRoot (z.B. NFS oder SMB) ist der
Kernel möglicherweise nicht in der Lage, die Netzwerkdatei
über seinen eigenen Cache zu bedienen.sendfile
in Verbindung mit bestimmten Netzwerkkarten und IPv6
TCP-Checksummenfehler aus.Bei Serverkonfigurationen, die für dieses Problam anfällig sind, sollten die diese Funktion deaktivieren, indem Sie schreiben:
EnableSendfile Off
Bei per NFS oder SMB eingebundenen Dateien kann diese Funktion explizit für die störenden Dateien deaktiviert werden, indem Sie angeben:
<Directory "/pfad-zu-den-nfs-dateien">
EnableSendfile Off
</Directory>
Beachten Sie bitte, dass die verzeichnisbasierte und
.htaccess-Konfiguration von EnableSendfile
nicht vom mod_cache_disk-Modul unterstützt wird.
Nur die globale Konfiguration von EnableSendfile
wird vom Modul beachtet.
| Beschreibung: | Abort configuration parsing with a custom error message |
|---|---|
| Syntax: |